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„Das ist unsere Antwort auf Gewalt:
      mit größerer Intensität, schöner und hingebungsvoller musizieren als je zuvor.“

Leonard Bernstein

Seit Jahren steht dieses Wort an dieser Stelle. Seine Aktualität hat es nie verloren. Doch wer hätte geahnt, dass es uns so unmittelbar betreffen würde, wie es jetzt durch den Ukrainekrieg der Fall ist. Die Botschaft bleibt unverändert und ist heute doppelt wichtig: Friede kann nicht durch Gewalt hergestellt werden. Notwendige Gewaltanwendung ist ein manchmal notwendiges, aber immer nur vorläufiges Mittel. Friede beginnt in den Herzen der Menschen, d. h. mit der eigenen Bereitschaft zur Verständigung. Mit Entsetzen nehme ich aber wahr, zu welchen Maßnahmen der Ukrainekrieg führt. Dass da und dort die Aufführung aller Werke russischer Komponisten (Tschaikowski, Strawinsky, Schostakowitsch) verboten wurde, stellt einen Rückfall in Denkmuster dar, die ich längst überwunden glaubte. Alle Angehörigen eines anderen Volkes als Feinde zu bezeichnen, kann nie zum Frieden führen – auch, wenn begangene Verbrechen zornige Reaktionen verständlich machen. Bitten und beten wir darum, dass die Waffen bald schweigen und der Konflikt nicht eskaliert!
Seien Sie – in diesem Sinne – herzlich willkommen auf dieser Internetseite!

aktuelles

Sonnabend, 7. Februar 2026, 17.30 Uhr
Katholische Akademie Dresden
Werkeinführung zur folgenden Aufführung des Requiems von Gabriel Fauré durch die Dresdner Kapellknaben
Christfried Brödel
Dienstag, 10. März 2026, 16.00 Uhr
Hochschule für Kirchenmusik Dresden
Vortrag zur Johannespassion von J. S. Bach
im Rahmen des Faches "Oratorienkunde"
Christfried Brödel
Mittwoch, 15. April 2026, 19.00 Uhr
Kirche Dresden-Briesnitz
Die Schöpfung von Joseph Haydn
Werkeinführung
Christfried Brödel
dem Leben ins Angesicht ... von der Kunst, jung zu altern
Freitag, 22. Mai 2026, 20.00 Uhr
Kirche St. Jacobi Chemnitz
Sonnabend, 23. Mai 2026, 19.00 Uhr
Kirche St. Annen Annaberg
Sonntag, 24. Mai 2026, 17.00 Uhr
Kirche Dresden-Loschwitz
Die Bass-Solo-Kantaten von J. S. Bach
Kantaten BWV 56, 82 und 158
Klaus Mertens, Christian Steyer, Christfried Brödel
Madrigalion Prag - Capella Trinitatis
BACH AKTUELL - im Rahmen des Bachfestes "Im Dialog"
Freitag, 12. Juni 2026, 20.00 Uhr
Reformierte Kirche Leipzig
Werke von Thomas Buchholz, Matthias Drude,
Christian FP Kram und Thomas Stöß (Uraufführungen)
im Dialog mit Werken von J. S. Bach
Ensemble vocal modern
Leitung: Christfried Brödel
NEUE BACHGESELLSCHAFT e. V.
Im März 2015 wurde Christfried Brödel als Nachfolger von Martin Petzoldt 1. Vorsitzender der Neuen Bachgesellschaft.
Nach elf Jahren stellt er sich altershalber nicht mehr zur Wiederwahl.
Im Juni 2026 übernimmt Dr. Andreas Bomba seine Nachfolge.